Landwirtschaft

Tiere

Hochlandrinder

Seit erst 30 Jahren weiden Hochlandrinder auf österreichischen Wiesen. Ebenso wie Büffel besitzen sie imposante Hörner und ein dickes zotteliges Fell. Die robusten und ursprünglichen Hochlandrinder die extensiv gehalten werden und die selbst schlechtes Gras noch gut verwerten können, genießen es sehr, dass sie bei jeder Jahreszeit draußen sein dürfen. Zusätzlich werden unsere Hochlandrinder nur mit Heu zugefüttert.

Unsere Herde gutmütiger Hochlandrinder kalben auf der Weide. Nach der Geburt dürfen die Kälber bis zum nächsten Kalb bei der Mutter bleiben, dabei können sie Muttermilch trinken und mit zunehmendem Alter zusätzlich Gras und Heu fressen. Da diese Rasse doppelt so lange benötigt bis sie schlachtreif ist, sie ein zartes feinfasriges Fleisch mit wenig Fett, wenig Cholesterin und einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren hat, ist auch der Preis des Fleisches dementsprechend höher.

Alpine Steinschafe

Bei uns wohnen auch noch drei Alpine Steinschafe, die sich über jedes Gras freuen, auch wenn es schon höher steht und die Wiese steiler wird! Das Alpine Steinschaf war in den 80er Jahren akut vom Aussterben bedroht, da die Schafhalter auf leistungsfähigere Rassen umstiegen. Dank engagierten Züchtern hat sich die Situation ein wenig erholt. Das Alpine Steinschaf zeichnet sich durch Genügsamkeit, Wetterunempfindlichkeit und die Fähigkeit alpine Steilflächen mit karger Vegetation zu nutzen aus. Vor allem zur Beweidung und Offenhaltung ökologisch wertvoller alpiner Trockenrasen ist es hervorragend geeignet. Das Alpine Steinschaf, welches eine Schafrasse ist, die feingliedriger und robuster ist, hat keinen so hohen Fettanteil wie bei anderen Schafrassen. Das Fleisch ist feinfaseriger und ausserdem geht der Geschmack leicht in den des Wildgeschmackes (Reh). Darüber hinaus ist Lammfleisch kalorienarm, enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe, Eiweiss und ist zart, saftig, aromareich und leicht bekömmlich und hat darüber hinaus einen angenehmen Geschmack.

Schweine

Die zwei Hängebauchschweine gehören mittlerweile zum Inventar des Hirmhofs und geniessen es, tagsüber laut grunzend die Gegend zu erkunden und Gras zu fressen, um sich danach im kühlen Stall bei einem Nickerchen, eingebettet im Heu, zu erholen! Wiesen und Weiden Die rund 15 Hektar Wiesen werden im Sommerhalbjahr teilweise beweidet und teilweise für die Heu- und Silagegewinnung verwendet. Je nach Lage und Qualität werden die Wiesen ein bis zwei Mal pro Jahr gemäht. Die Düngung erfolgt vorwiegend durch die Ausbringung von Festmist. Dieser düngt die Wiesen auf besonders schonende Weise, denn er gibt die Nährstoffe sehr langsam an den Boden ab. Dadurch ist die Artenvielfalt an Pflanzen deutlich höher als auf intensiv genutzten Wiesen. Wald Insgesamt beträgt die Waldfläche am Hirmhof rund 12 Hektar. Es handelt sich um einen typischen Bauernmischwald mit Fichten, Lärchen, Buchen, Eichen, Eschen, etc. Der Baumbestand ist auch von den Altersklassen gut durchmischt, sodass jedes Jahr ein wenig geschlägert werden kann. Der Wald versorgt den gesamten Hirmhof mit Brennholz, sodass die Versorgung mit Wärmeenergie vollkommen klima-neutral erfolgen kann.

Wir, Christian und Elisabeth, haben die Landwirtschaft seit Februar 2018 gepachtet. Wir bewirtschaften sie biologisch und haben verschiedene Tiere. Auf unserer Homepage könnt ihr mehr über die Landwirtschaft und unsere Tiere erfahren:

www.zottlzucht.com